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Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei Neubäuer Segler

 

Am Samstag pünktlich um 15 Uhr konnte Präsident Gerald Schäffer die wieder sehr zahlreich erschienenen Mitglieder des SCNS zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Seehotel Schießl in Neubäu begrüßen. Wie immer sahen sich die Mitglieder vor der Versammlung eine von Melly Janesch erstellte Power Point Show mit Impressionen der abgelaufenen Saison an, die gleich zur Erheiterung aller Anwesenden führte. Schäffer nutzte gleich die Gelegenheit und dankte Melanie Janesch, die über die ganze Saison hinweg das Clubleben mit ihrem Fotoapparat begleitet und damit alle Veranstaltungen und Regatten dokumentiert. Nach der Eröffnung der Versammlung, die satzungs- und ordnungsgemäß einberufen wurde sowie der Feststellung der Beschlussfähigkeit, wurden die Tagesordnungspunkte bekannt gegeben. Danach gedachte man aller verstorbener Mitglieder und deren Angehörigen. Schäffer war es ein persönliches Anliegen, auch an den eigentlichen Gastgeber, Toni Schießl, hinzuweisen, der sich seit geraumer Zeit im Krankenstand befindet. Alle Mitglieder und deren Angehörige wünschen ihm alles Gute sowie baldige Genesung und hoffen, ihn in der kommenden Saison wieder beim Segelclub antreffen zu können.

Bei seinem Rechenschaftsbericht sowie Rückblick freute sich Schäffer wieder besonders über einen Neuzugang. Seit diesem Jahr zählt der SCNS den Doppelschirmherren (2007 und 2017) und Ersten Bürgermeister der Stadt Roding, Franz Reichold, zu seinem Mitglied. Für die Neubäuer Segler ist es eine Freude und Ehre ihn als Mitglied im Verein zu haben. Danach ging Schäffer auf die zweijährige Legislaturperiode ein und konnte für das Jahr 2017 auf ein Jahr hinweisen, dass es in sich hatte: Besuch des Bayerischen Fernsehen, Schirmherrenbitten mit Bürgermeister Franz Reichold im Seerestaurant Notka und die 50-Jahrfeier. Das waren highlights vom Feinsten, die zwar viel Arbeit machten, aber auch Freude und Stolz bei allen Beteiligten erzeugten. Schäffer dankte allen Mitwirkenden für ihre Arbeit und ihr Engagement und gab dann den Rückblick für 2018, das voll im Focus der Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman stand. Diese Meisterschaft musste aus Platzgründen am Steinberger See durchgeführt werden und wurde vor allem durch die Segelschule Steinberg unter Federführung von Christian Gradl unterstützt. Stellvertretend für alle Helfer und Unterstützer dankte Schäffer seinem Vizepräsidenten, Rudi Weinzierl, der mit sehr viel Engagement und Herzblut diese Meisterschaft vorbereitete und organisierte. Dass das Wetter letztlich keine Wettfahrt zuließ war zwar ärgerlich und frustrierend, aber der SCNS konnte als Gastgeber für Segler(Innen) aus fünf Nationen glänzen und wurde von allen Beteiligten für die Organisation und das Rahmenprogramm gelobt.

Weiterhin führte der SCNS noch zwei Bayerwaldregatten, eine Vereinsmeisterschaft im Yardstickverfahren sowie zahlreiche erfolgreiche Auswärtsregatten durch. Spanferkelessen, viele Seglerhocks mit Musik von Heinz Forster und Claus Kreuzer, das Ansehen einiger Weltmeisterschaftsspiele im wieder eigens errichtetem „Stadion“ im Clubhaus  und auch das Feiern runder Geburtstage waren wieder die positive  gesellschaftliche Bilanz des Jahres 2018, die von einem schon traditionell äußerst bewegtem Vereinsleben zeugt und den Zusammenhalt und die Kameradschaft festigt. Auch die traditionell sehr starken Abordnungen bei Veranstaltungen, wie z. B. beim Volksfestzug in Roding mit 30 Teilnehmern, stellte Schäffer im Besonderen heraus.

Absolutes Segler-Aushängeschild war in diesem Jahr wieder einmal Wolfgang Gommel, der in Riga/Jurmala in Lettland die Topcat K3 International Championship gewann. Weiterhin erreichte er beim Katamarangau am Brombachsee den 2. Platz, bei derTopcatK3 Internationalen Deutschen Bestenermittlung am Süssen See (Sachsen-Anhalt) den 1. Platz sowie ebenfalls einen 1. Platz bei der Topcat Classics Trophy am Obertrumer See in Seeham (Österreich). Diese Ergebnisse führten dazu, dass Wolfgang Gommel in der Internationalen Jahresrangliste der Topcat K3 den 1. Platz holen konnte. Schäffer gratulierte ihm zu diesen herausragenden und nicht alltäglichen Leistungen und dankte ihm, weil er damit den SCNS auch wieder international hervorragend vertreten konnte. Auch die Ausbildung kam nicht zu kurz. Dankenswerterweise stellte sich Wolfgang Gommel trotz vieler Regattatermine auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung, um vor allem die Jungen im Verein segel- und wettkampftechnisch auf dem Laufenden zu halten.

Weiterhin große Freude bereitet dem Verein die Entwicklung im Bereich der Conger-Flotte. Bei der diesjährigen Bayerwaldpokalregatta der Conger standen sage und schreibe 13 Boote (davon sechs vom SCNS) am Start, was einem neuen Rekord gleich kam. Dieser Erfolg ist vor allem auf Manfred und Klaudia Kraus zurückzuführen, die durch ihre rege Auswärtsregattatätigkeiten sehr viele auswärtige Segler(Innen) motivieren, nach Neubäu zum Segeln zu kommen.  Schäffer dankte den beiden und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die beiden so weitermachen könnten. Danach dankte er allen Mitgliedern und deren Angehörigen die sich wieder vorbildlich ins Vereinsleben mit eingebracht haben sowie allen aktiven Seglern für ihr vorbildliches Engagement. Sein besonderer Dank galt allen Vorstandsmitgliedern für eine vertrauensvolle und sehr gute Zusammenarbeit in den letzten zwölf Jahren. Besonderer Dank galt auch Christopher Haberl der als Betreuer der Vereinswebsite wieder sehr gute Arbeit geleistet hat. Vizepräsident Rudi Weinzierl schloss sich dem Dank an und wies auf die Erneuerung einiger Schiffsstege und die mannigfaltige Arbeit auf dem Clubgelände hin. Viele Arbeitsstunden und außerordentliches Engagement sowie auch einige Investitionen mussten in diesem Zusammenhang erbracht werden. Alt und Jung halfen wieder zusammen und zeigten dabei, dass der Zusammenhalt im Club vorbildlich sei. Weiterhin dankte er allen, die sich bei der Bayerischen Meisterschaft so engagiert einbrachten und zollte allen Respekt und Anerkennung. Anschließend trug Sportwart Michi Schmitts seinen Sportbericht vor. Die SCNS Regatta-Segler haben 2018 folgende Reviere  besegelt: Großer Brombachsee,  Achensee, Brücklsee, Silbersee, Obertrumer See, Süßer See, Starnberger See, Tegernsee und die Talsperre Pöhl. In dieser Saison konnten trotz der Hitze und des geringen Wasserstandes fast alle Regatten auf dem Neubäuer See durchgeführt werden.

Bei der FD-Bayerwaldpokalregatta vom 05.-06. Mai waren Lukas Gruber und Lucas Danninger siegreich, gefolgt von Bernhard Schmits und Benjamin Monse sowie von Michi Schmits und Siegfried Ertl (alle SCNS). Der Bayerwaldpokal der Laser und Conger vom 23.-24.06.2018 brachte folgende Ergebnisse: Laser: Sieger Michael Lösch, gefolgt von Felix Schäffer und Peter Gietl (alle SCNS), Conger: Sieger Peter Hösl (HSSCR, Hilpoltsteiner Segelsportclub Rothsee) und Bastian Strauch (YCN, Yachtclub Noris Nürnberg), gefolgt von Rainer und Dietmar Will (beide SCNS) sowie Axel und Margot Weeting (SLRV, Sail-Lollipop Regattaverein Hooksiel, Nordsee). Bei den Vereinsmeisterschaften im Yardstickverfahren konnte sich Rainer Will über den Titel freuen, gefolgt von Michael Lösch sowie Bernd Schmits und Günter Brune. Michi Schmitts dankte allen Regattahelfern zu Wasser und zu Land und hofft auch im kommenden Jahr wieder auf zahlreiche Freiwilligenmeldungen und vor allem eine rege Teilnahme an den vom SCNS durchzuführenden Regatten. Sein Dank galt ebenfalls den Küchenteams, die das ganze Jahr über wieder hervorragende Arbeit geleistet haben. Kassenwart Helmut Haberl nahm zu den Finanzen Stellung und ihm wurde eine sehr gute Arbeit durch die Kassenprüfer attestiert. Platzwart Berni Schmitts zeigte sich zufrieden mit den Arbeitsdiensten und kündigte für die kommende Saison wieder viel Arbeit an, da der Aufgabenbereich auf dem Clubgelände nach wie vor sehr umfangreich sei. Schriftführer Felix Schäffer informierte die Clubmitglieder über die neue Datenschutzgrundverordnungt (DSGVO) und bat alle, sich bei neuen Telefonnummern bzw. Adressänderungen an ihn zu wenden und ihn zu informieren. Als Beisitzer und u. a. zuständig für die Veranstaltungen dankte Claus Kreuzer zum letzten Mal allen, die ihn bei der Gestaltung diverser Feiern und Seglerhocks organisatorisch, musikalisch, finanziell, aber auch rhetorisch vorbildlich unterstützten.

Er führte Ehrungen für folgende Mitglieder durch: jeweils für 20 jährige Mitgliedschaft erhielten die Ehrennadel des Vereins: Franziska Blos, Jacob Danninger, Michael Lösch und Felix Schäffer. Kreuzer tritt nach 36 Jahren Beisitzer in der Vorstandschaft des SCNS nicht mehr an und möchte zwar wehmütig, aber aus Altersgründen einem Jüngeren den Vortritt lassen. Präsident Schäffer ließ es sich natürlich nicht nehmen, eine kleine Laudatio über Claus Kreuzer zu halten und dankte ihm vor allem auch wegen seines jahrzehntelangen musikalischen Engagements bei allen Clubveranstaltungen. Kreuzer hat dem Verein Jahrzehnte Freude gemacht mit seiner Arbeit, seinem Engagement und seiner ihm eigenen wunderbaren humorvollen Art. Als Dank überreichte Schäffer dem scheidenden Vorstandsmitglied einen SCNS-Krug mit der Widmung „Dem besten Musikus Claus“.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft leitete Wolfgang Gommel, unterstützt von Gitte Ergesi und Andre Notka die Vorstandswahlen. Ergebnis der Wahlen: Die gesamte Vorstandschaft wurde ohne eine Gegenstimme gewählt: Präsident: Gerald Schäffer, Vizepräsident: Rudi Weinzierl, Kassenwart: Helmut Haberl, Jugend- und Sportwart: Michi Schmits, Platzwart: Berni Schmits, Schriftführer: Felix Schäffer und als Nachfolger von Claus Kreuzer Michael Lösch als Beisitzer. Als Kassenprüfer wurden Wolfgang Gommel und Gitte Ergesi gewählt. Der zum siebten Mal wiedergewählte Präsident Schäffer bedankte sich für das wieder in ihn gesetzte Vertrauen und beglückwünschte die Vorstandskollegen zu ihrer Wahl. Als Schwerpunkte für die kommende Saison sind natürlich wieder die Jugendarbeit, noch mehr Regattateilnahmen, das gesellschaftliche Zusammenleben sowie das Engagement/Bildung von Rücklagen für die Seeentschlammung bzw. die Clubanlagen zu nennen. Folgende Termine stehen für 2019 fest: 4. Mai  Ansegeln, 18.-19. Mai Bayerwaldpokalregatta Flying Dutchman, 22.-23. Juni Bayerwaldpokalregatta Conger, Laser, 29. Juni Volksfesteinzug, 20.-21. Juli Clubmeisterschaft im Yardstickverfahren, 7. September Absegeln. Schäffer dankte allen Mitgliedern für ihr Kommen und wünschte ihnen, wie bei den Neubäuer Seglern üblich, „Mast- und Schotbruch und immer eine handbreit Wasser unter dem Schwert“ für die kommende Saison!

 

Bild 1 :

Für zwanzig Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: von links, Jacob Danninger, Franziska Blos, Michael Lösch und Felix Schäffer.

 

Bild 2 :

Claus Kreuzer erhält von Präsident Gerald Schäffer zum Dank für seine Arbeit für den SCNS den SCNS-Krug überreicht.

 

Bild 3 :

Die Vorstandschaft der Neubäuer Segler, von links:  Präsident Gerald Schäffer, Vizepräsident Rudi Weinzierl, Platzwart Berni Schmits, Beisitzer Michael Lösch, Kassenwart Helmut Haberl, Schriftführer Felix Schäffer, nicht auf dem Bild Jugend- und Sportwart Michi Schmits.

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Wieder Rekordbeteiligung bei Bayerwaldpokalregatta der Conger und Laser in Neubäu

 

Wie im letzten Jahr auch, nur diesmal ohne das Bayerische Fernsehen, gab es bei der Bayerwaldpokalregatta in den Bootsklassen Conger und Laser bei den Neubäuer Seglern wieder eine Rekordbeteiligung. Sage und schreibe 13 Conger und 7 Laser gaben ihr Stell dich ein auf dem Neubäuer See und wollten die begehrten Pokale gewinnen. Segler(Innen) folgender Vereine waren in Neubäu: SGS St (Segelgemeinschaft Stern Stuttgart), SGS A (Segelgemeinschaft Stern Augsburg), SCWP (Segel-Club „Wällerwind“ Pottum), HSSCR (Hilpoltsteiner Segelsportclub Rothsee e. V.), YCN (Yachtclub Noris e. V. Nürnberg), SLRV (Sail-Lollipop Regatta Verein e. V. Hooksiel, Nordsee), YCAG (Yacht-Club Ansbach Gunzenhausen e. V.), und natürlich die Segler des Segler-Club Neubäu.

Da man aufgrund der geringen Wassertiefe im Vorfeld schon an eine Absage gedacht hatte, entschied man sich in den Reihen der Neubäuer Segler, zur Freude der Gäste, die Regatta doch durchzuführen. Schon am Freitagabend war die Mehrzahl der Segelsportler von auswärts am Clubgelände des SCNS eingetroffen und wurde durch die Neubäuer Segler eingewiesen. Vor allem Manfred und Claudia Kraus, die sich vorbildlich bei der Conger-Klasse in Neubäu engagieren und die auch Auswärtsregatten fahren und somit auch dazu beitragen, dass auch auswärtige Segler nach Neubäu kommen, kümmerten sich fürsorglich um die Gäste. Am Samstag Mittag begrüßte SCNS-Präsident Gerald Schäffer offiziell die Segelsportler(Innen) und freute sich über die Rekordbeteiligung bei der Conger-Klasse.

Nach der Steuermannbesprechung, die von Regattaleiter Wolfgang Gommel durchgeführt wurde, wollte man die Gunst der Stunde nutzen und so schnell wie möglich mit der ersten Wettfahrt beginnen. Zwar grauer Himmel und nur ca. 18 Grad, aber immerhin Wind in Stärke 3, in Böen 4 Beaufort waren Rahmenbedingungen, mit denen die Segelsportler(Innen) zufrieden sein konnten. Um den Start etwas zu entzerren startete Wolfgang Gommel um 13 Uhr 5 zuerst die Klasse der Laser und um 13 Uhr 15 die Klasse der Conger.  Es sollten hoch interessante, wie auch bei den folgenden Wettfahrten, spannende und für den einen oder anderen auch sehr nasse Rennen werden. Schon in der ersten Runde mussten aufgrund heftiger Böen manche  Lasersegler ihre Boote wieder in die Horizontale bringen. Das Rettungsboot, mit Klaus und Kerstin Amann hatten deshalb teilweise alle Hände voll zu tun. Auch bei einem Lasermastbruch waren die beiden sofort zur Stelle und brachten Boot und Segler heil an Land. Eine Conger, die eine heftige Böe erwischt hatte und gekentert war, konnte durch die Crew jedoch selber wieder aufgerichtet werden. Bei dieser Bootsklasse zeichneten sich spannende Rennen ab und um Punkt 14 Uhr fuhr Steuermann Peter Hösl vom HSSCR mit Vorschoter Bastian Strauch vom YCR als erster über die Ziellinie. Dicht gefolgt von den Lokalmatadoren Rainer und Dietmar Will (SCNS) und Guntram Bethmann sowie Robert Briek beide vom SGS St. Bei den Lasern kam Michi Lösch (SCNS) vor Felix Schäffer und Peter Gietl (beide SCNS) ins Ziel. Um 14 Uhr 30 begann der Start zur zweiten Wettfahrt der Laser und um 14 Uhr 35 der Start der Conger.

Trotz der für Neubäu typischen drehenden Winde, ergaben sich in der zweiten Wettfahrt faire Bedingungen für alle Teilnehmer(Innen). Der Zieleinlauf bei den Lasern ergab wie schon am Anfang als ersten Michi Lösch gefolgt von Felix Schäffer und an dritter Stelle Frank Bongen vom SLRV. Bei den Conger hatten wieder Peter Hösl und Bastian Strauch die Nase vorn, diesmal vor Patrick Höhne und Anna-Louisa Hein (beide SCWP) sowie Axel und Margot Weeting (beide SLRV). Da der Wind zwar häufiger abflaute, aber immer noch faire Bedingungen zuließ und um eine für die Wertung geforderte dritte Wettfahrt doch noch zu schaffen, schickte Regattaleiter Gommel alle nochmal aufs Wasser. Diese Entscheidung sollte sich noch als sehr wichtig und richtig erweisen. Nach spannendem Wettkampf fuhr um 17 Uhr 5 Michi Lösch bei den Lasern als erster über die Ziellinie, gefolgt von Frank Bongen und Felix Schäffer. Bei den Conger überraschten diesmal Marcus Hilbel (SGS St) und Peter Mattmer (SGS A), die Peter Hösl und Bastian Strauch sowie Rainer und Dietmar Will hinter sich lassen konnten. Nach diesen drei fordernden Wettfahrten gönnte man sich Schnitzel und Salate von Andre Notka und Helmut Haberl, um wieder zu Kräften zu kommen.

Dass Segler auch noch andere Interessen haben, bewiesen sie dann alle um Punkt 20 Uhr. Das Clubhaus war brechend voll und man feuerte lautstark und letztendlich erfolgreich die Fußballnationalmannschaft an. Danach feierte man gelassen mit den Gästen und man konnte über die Wettfahrten diskutieren. Viele freuten sich am Sonntag auf die vierte Wettfahrt, aber, wie so oft, machte das Wetter den Segler(Innen) einen Strich durch die Rechnung. Um 12 Uhr beendete Regattaleiter Gommel die Startbereitschaft, was das Ende des Wettkampfes bedeutete. Die Entscheidung am Samstag drei Wettfahrten durchzuführen war goldrichtig. Danach begrüßte Präsident Schäffer alle Segler(Innen) am Clubhaus, dankte allen für die fairen Wettfahrten und freute sich, dass keiner ernsthafte Verletzungen davongetragen hatte. Er dankte Wolfgang Gommel für die souveräne Regattaleitung, Klaus und Kerstin Amann für ihre hervorragende Arbeit auf dem Rettungsboot, Hannelore Gommel und Rositha Will für die Arbeit im Regattabüro, Marianne Haberl, Claudia Kraus und Angelika Spanfellner für die Küchenarbeit sowie Melly Janesch für die Fotos. Regattaleiter Gommel konnte folgenden Wettkämpfer(Innen) gratulieren:

Bayerwaldpokalsieger in der Klasse der Laser wurde Michi Lösch vor Felix Schäffer und Peter Gietl (alle SCNS). Simon Schmits (14 Jahre alt, SCNS) erhielt den Jugendpokal als jüngster Laser-Teilnehmer. In der Klasse der Conger gewann letztlich souverän das Duo Peter Hösl (HSSCR) und Bastian Strauch (YCN) vor Rainer und Dietmar Will (SCNS) sowie den Dritten Axel und Margot Weeting (beide SLRV). Wie eng die Entscheidung von Platz zwei bis fünf war, zeigt die Tatsache, dass alle innerhalb von nur fünf Punkten lagen. Den Masterpokal (Bester über 35) erhielt Frank Bongen aus Regensburg. Peter Hösl als Obmann der Klassenvereinigung Conger, zuständig für Bayern und Baden-Würtemberg, bedankte sich und freute sich über die Gastfreundschaft und das gesellschaftliche Miteinander beim SCNS und versprach, wie alle anderen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Präsident Schäffer gratulierte allen Segelsportlern zu ihren gezeigten Leistungen, lud die auswärtigen Gäste für das nächste Jahr wieder ein und verwies auf den nächsten SCNS-Termin, 30.06.2018, den Volksfesteinzug und 21.-22.07.2018 Clubmeisterschaft im Yardstickverfahren. Mit großem Applaus und großer Freude wurde die Information von Präsident Gerald Schäffer aufgenommen, dass der Bürgermeister der Stadt Roding Franz Reichold seit diesem Jahr Mitglied des SCNS sei. Für die Regatten in Neubäu besteht nach wie vor die Möglichkeit des Zusehens oder Mitmachens.

 

Bild 1: Von links: Dritte bei der Klasse der Conger, Axel und Margot Weeting (SLRV), Bayerwaldpokalsieger bei den Conger, Peter Hösl (HSSCR) und Bastian Strauch (YCN), Vize bei der Klasse der Laser, Felix Schäffer (SCNS), Bayerwaldpokalsieger Laser, Michi Lösch (SCNS), Laser Dritter Peter Gietl (SCNS), Conger Vize Dietmar und Rainer Will (SCNS), Regattaleiter Wolfgang Gommel und SCNS-Präsident Gerald Schäffer.

 

Bild 2: Die gesamte „Congerfamilie“ bei der Bayerwaldpokalregatta bei den Neubäuer Seglern.

 

Bild 3: Conger in voller Fahrt bei der Bayerwaldpokalregatta auf dem Neubäuer See.

 

Bild 4: Keinen Meter hergeschenkt, haben die Laser-Segler bei der Bayerwaldpokalregatta in Neubäu am See.

 

Bild 5: Conger auf der Kreuz bei Windstärke um die drei Beaufort beim Bayerwaldpokal am Neubäuer See.

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3. Offene Bayerische Meisterschaft im Flying Dutchman.

Gnadenloser Wettergott bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im FD

Fünf Nationen, Österreich, Großbritannien, Polen, Schweiz und Deutschland, waren bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman gemeldet. Der Seglerclub Neubäu (SCNS) war als Ausrichter der Meisterschaft auf dem Steinberger See stolz und froh, dass soviele Nationen als Teilnehmer gemeldet waren. Vorbereitung und Organisation standen natürlich bei den Neubäuer Segler(Innen) in den letzten Monaten im Vordergrund der Vereinsarbeit, galt es doch u.A. auch die Motorboote und einiges an Inventar von Neubäu nach Steinberg zu transportieren.

Natürlich hätte der SCNS dieses große Event gerne in Neubäu durchgeführt, doch dafür ist der See leider zu klein und seicht. Tage zuvor galt der Blick der Organisatoren um Präsident Gerald Schäffer und Vize Rudi Weinzierl, der die Regattaleitung inne hatte, den Wettervorhersagen für das Wochenende. Doch die verhießen nichts Gutes, was noch Konsequenzen hatte. Bevor es offiziell am Samstagvormittag los gehen sollte, trafen die meisten Boote im Verlauf des Freitag an der Segelschule Steinberg ein und wurden von den Neubäuer Seglern in die örtlichen Gegebenheiten eingewiesen. Segelschulleiter Christian Gradl ließ es sich am Abend nicht nehmen mit seinen Freunden vor allem Seemannslieder zum Besten zu geben und erfreute somit die große Seglerschar. Am Samstag um 11 Uhr begrüßte Präsident Gerald Schäffer 32 Flying Dutchman Teams und wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg sowie Mast- und Schotbruch. Regattaleiter Rudi Weinzierl wies die Crews im Rahmen der Steuermannsbesprechung ein und hoffte in absehbarer Zeit mit der ersten Wettfahrtbeginnen zu können. Aber der Wettergott war an diesem Wochenende kein Neubäuer und kein Flying Dutchmananhänger und hatte mit den Segler(Innen) kein Einsehen.

Nach brütender Hitze suchte starker Regen und Hagel die Veranstaltung heim. Um 16 Uhr 50 liefen die Boote dann doch aus, aber der Wind blieb nicht beständig und Rudi Weinzierl beendte das Drama und schickte die Boote wieder an Lande. Trotz dieses Antisegler-Wetters ließen sich die Teams die Laune nicht verderben und man kam an der Segelschule zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Präsident Schäffer hieß nochmal alle im Namen des SCNS und der Segelschule Steinberg herzlich willkommen, stellte den Verein kurz vor und übergab an Christian Gradl zum Dank für die hervorragende Zusammenarbeit die erste Vereinstasse des SCNS.

Danach übernahm die Band Ol Rebel den musikalischen Part und heizte den Teams mit Southern Rock kräftig ein. Reger Erfahrungsaustausch und viele Gespräche unter den verschiedenen Nationen rundeten den schönen Abend ab. Ab Sonntagmorgen 9 Uhr galt für alle Teilnehmer Startbereitschaft für die erste Wettfahrt. Doch es sollte an diesem Wochenende einfach nicht sein. Um 12 Uhr 30 war Ende der Startbereitschaft und es konnte aufgrund des fehlenden Windes keine Wettfahrt durchgeführt werden. Um 13 Uhr 30 kamen alle Teilnehmer zur Schlussbesprechung zusammen. Präsident Schäffer nutzte die Gelegenheit, um sich beim Leiter der Segelschule Steinberg, Christian Gradl mit seiner Servicecrew und der Wasserwacht Steinberg für ihr jeweils vorbildliches Engagement herzlich zu bedanken. Sein weiterer Dank galt vor allem auch Regattaleiter Rudi Weinzierl mit dem gesamten SCNS-Team, die alle hervorragende Arbeit geleistet hatten. Da man zwar keine Siegerehrung durchführen konnte, aber trotzdem natürlich Preise vorbereitet hatte, verloste Schäffer Brotzeiten, Gläser und Erinnerungsbrotzeitbretter, was bei den Teilnehmern äußerst positiv aufgenommen wurde.

Vizeweltmeister und FD-Klassenobmann der Klassenvereinigung für Bayern Hans Peter Schwarz ließ es sich nicht nehmen, sich beim SCNS für die perfekte vorbildliche Vorbereitung und Organisation, den riesigen Aufwand sowie die damit verbundenen Mühen zu bedanken und auf die nächste Offene Bayerische Meisterschaft 2019 am Walchensee hinzuweisen, mit der Hoffnung auf besseres Wetter. Alle Segler hätten sich sehr wohl gefühlt und schätzen die Gastfreundschaft der Neubäuer Segler(Innen). Schäffer bedankte sich bei ihm und verabschiedete sich mit dem Team des SCNS von den Teilnehmern und wünschte vor allem den weit angereisten eine gute Heimfahrt. Der SCNS hat seine Feuertaufe bestanden, für das schlechte Wetter konnte keiner etwas.

Bild 1: Trotz fehlenden Windes ließen sich die Teilnehmer an der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman bei den Neubäuer Seglern am Steinberger See nicht die gute Laune vermiesen. Das grosse Gruppenfoto sagt alles.

 

Bild 2: Gern wären die Boote ins Wasser gelassen worden, doch das Wetter machte einen Strich durch die 3. Offenen Bayerischen Meisterschaften im Flying Dutchman.

 

Bild 3: Es wäre angerichtet gewesen. Flying Dutchman in Wartestellung bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft bei den Neubäuer Segler am Steinberger See.

 

Bild 4: Drei von fünf Nationen bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman bei den Neubäuer Seglern am Steinberger See. Deutschland, Österreich und Großbritannien. Aufgrund des fehlenden Windes kamen die Boote leider nicht weit.

 

Bild 5: Wenn man aufgrund fehlenden Windes nicht Segeln kann, gibt es Alternativen. Man tauscht sich einfach aus, diskutiert und fachsimpelt. Einige Teilnehmer an der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman an der Segelschule in Steinberg am See unter der Ausrichtung des SCNS.

 

Text: Gerald Schäffer

Bilder: Melanie Janesch

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