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Wieder Rekordbeteiligung bei Bayerwaldpokalregatta der Conger und Laser in Neubäu

 

Wie im letzten Jahr auch, nur diesmal ohne das Bayerische Fernsehen, gab es bei der Bayerwaldpokalregatta in den Bootsklassen Conger und Laser bei den Neubäuer Seglern wieder eine Rekordbeteiligung. Sage und schreibe 13 Conger und 7 Laser gaben ihr Stell dich ein auf dem Neubäuer See und wollten die begehrten Pokale gewinnen. Segler(Innen) folgender Vereine waren in Neubäu: SGS St (Segelgemeinschaft Stern Stuttgart), SGS A (Segelgemeinschaft Stern Augsburg), SCWP (Segel-Club „Wällerwind“ Pottum), HSSCR (Hilpoltsteiner Segelsportclub Rothsee e. V.), YCN (Yachtclub Noris e. V. Nürnberg), SLRV (Sail-Lollipop Regatta Verein e. V. Hooksiel, Nordsee), YCAG (Yacht-Club Ansbach Gunzenhausen e. V.), und natürlich die Segler des Segler-Club Neubäu.

Da man aufgrund der geringen Wassertiefe im Vorfeld schon an eine Absage gedacht hatte, entschied man sich in den Reihen der Neubäuer Segler, zur Freude der Gäste, die Regatta doch durchzuführen. Schon am Freitagabend war die Mehrzahl der Segelsportler von auswärts am Clubgelände des SCNS eingetroffen und wurde durch die Neubäuer Segler eingewiesen. Vor allem Manfred und Claudia Kraus, die sich vorbildlich bei der Conger-Klasse in Neubäu engagieren und die auch Auswärtsregatten fahren und somit auch dazu beitragen, dass auch auswärtige Segler nach Neubäu kommen, kümmerten sich fürsorglich um die Gäste. Am Samstag Mittag begrüßte SCNS-Präsident Gerald Schäffer offiziell die Segelsportler(Innen) und freute sich über die Rekordbeteiligung bei der Conger-Klasse.

Nach der Steuermannbesprechung, die von Regattaleiter Wolfgang Gommel durchgeführt wurde, wollte man die Gunst der Stunde nutzen und so schnell wie möglich mit der ersten Wettfahrt beginnen. Zwar grauer Himmel und nur ca. 18 Grad, aber immerhin Wind in Stärke 3, in Böen 4 Beaufort waren Rahmenbedingungen, mit denen die Segelsportler(Innen) zufrieden sein konnten. Um den Start etwas zu entzerren startete Wolfgang Gommel um 13 Uhr 5 zuerst die Klasse der Laser und um 13 Uhr 15 die Klasse der Conger.  Es sollten hoch interessante, wie auch bei den folgenden Wettfahrten, spannende und für den einen oder anderen auch sehr nasse Rennen werden. Schon in der ersten Runde mussten aufgrund heftiger Böen manche  Lasersegler ihre Boote wieder in die Horizontale bringen. Das Rettungsboot, mit Klaus und Kerstin Amann hatten deshalb teilweise alle Hände voll zu tun. Auch bei einem Lasermastbruch waren die beiden sofort zur Stelle und brachten Boot und Segler heil an Land. Eine Conger, die eine heftige Böe erwischt hatte und gekentert war, konnte durch die Crew jedoch selber wieder aufgerichtet werden. Bei dieser Bootsklasse zeichneten sich spannende Rennen ab und um Punkt 14 Uhr fuhr Steuermann Peter Hösl vom HSSCR mit Vorschoter Bastian Strauch vom YCR als erster über die Ziellinie. Dicht gefolgt von den Lokalmatadoren Rainer und Dietmar Will (SCNS) und Guntram Bethmann sowie Robert Briek beide vom SGS St. Bei den Lasern kam Michi Lösch (SCNS) vor Felix Schäffer und Peter Gietl (beide SCNS) ins Ziel. Um 14 Uhr 30 begann der Start zur zweiten Wettfahrt der Laser und um 14 Uhr 35 der Start der Conger.

Trotz der für Neubäu typischen drehenden Winde, ergaben sich in der zweiten Wettfahrt faire Bedingungen für alle Teilnehmer(Innen). Der Zieleinlauf bei den Lasern ergab wie schon am Anfang als ersten Michi Lösch gefolgt von Felix Schäffer und an dritter Stelle Frank Bongen vom SLRV. Bei den Conger hatten wieder Peter Hösl und Bastian Strauch die Nase vorn, diesmal vor Patrick Höhne und Anna-Louisa Hein (beide SCWP) sowie Axel und Margot Weeting (beide SLRV). Da der Wind zwar häufiger abflaute, aber immer noch faire Bedingungen zuließ und um eine für die Wertung geforderte dritte Wettfahrt doch noch zu schaffen, schickte Regattaleiter Gommel alle nochmal aufs Wasser. Diese Entscheidung sollte sich noch als sehr wichtig und richtig erweisen. Nach spannendem Wettkampf fuhr um 17 Uhr 5 Michi Lösch bei den Lasern als erster über die Ziellinie, gefolgt von Frank Bongen und Felix Schäffer. Bei den Conger überraschten diesmal Marcus Hilbel (SGS St) und Peter Mattmer (SGS A), die Peter Hösl und Bastian Strauch sowie Rainer und Dietmar Will hinter sich lassen konnten. Nach diesen drei fordernden Wettfahrten gönnte man sich Schnitzel und Salate von Andre Notka und Helmut Haberl, um wieder zu Kräften zu kommen.

Dass Segler auch noch andere Interessen haben, bewiesen sie dann alle um Punkt 20 Uhr. Das Clubhaus war brechend voll und man feuerte lautstark und letztendlich erfolgreich die Fußballnationalmannschaft an. Danach feierte man gelassen mit den Gästen und man konnte über die Wettfahrten diskutieren. Viele freuten sich am Sonntag auf die vierte Wettfahrt, aber, wie so oft, machte das Wetter den Segler(Innen) einen Strich durch die Rechnung. Um 12 Uhr beendete Regattaleiter Gommel die Startbereitschaft, was das Ende des Wettkampfes bedeutete. Die Entscheidung am Samstag drei Wettfahrten durchzuführen war goldrichtig. Danach begrüßte Präsident Schäffer alle Segler(Innen) am Clubhaus, dankte allen für die fairen Wettfahrten und freute sich, dass keiner ernsthafte Verletzungen davongetragen hatte. Er dankte Wolfgang Gommel für die souveräne Regattaleitung, Klaus und Kerstin Amann für ihre hervorragende Arbeit auf dem Rettungsboot, Hannelore Gommel und Rositha Will für die Arbeit im Regattabüro, Marianne Haberl, Claudia Kraus und Angelika Spanfellner für die Küchenarbeit sowie Melly Janesch für die Fotos. Regattaleiter Gommel konnte folgenden Wettkämpfer(Innen) gratulieren:

Bayerwaldpokalsieger in der Klasse der Laser wurde Michi Lösch vor Felix Schäffer und Peter Gietl (alle SCNS). Simon Schmits (14 Jahre alt, SCNS) erhielt den Jugendpokal als jüngster Laser-Teilnehmer. In der Klasse der Conger gewann letztlich souverän das Duo Peter Hösl (HSSCR) und Bastian Strauch (YCN) vor Rainer und Dietmar Will (SCNS) sowie den Dritten Axel und Margot Weeting (beide SLRV). Wie eng die Entscheidung von Platz zwei bis fünf war, zeigt die Tatsache, dass alle innerhalb von nur fünf Punkten lagen. Den Masterpokal (Bester über 35) erhielt Frank Bongen aus Regensburg. Peter Hösl als Obmann der Klassenvereinigung Conger, zuständig für Bayern und Baden-Würtemberg, bedankte sich und freute sich über die Gastfreundschaft und das gesellschaftliche Miteinander beim SCNS und versprach, wie alle anderen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Präsident Schäffer gratulierte allen Segelsportlern zu ihren gezeigten Leistungen, lud die auswärtigen Gäste für das nächste Jahr wieder ein und verwies auf den nächsten SCNS-Termin, 30.06.2018, den Volksfesteinzug und 21.-22.07.2018 Clubmeisterschaft im Yardstickverfahren. Mit großem Applaus und großer Freude wurde die Information von Präsident Gerald Schäffer aufgenommen, dass der Bürgermeister der Stadt Roding Franz Reichold seit diesem Jahr Mitglied des SCNS sei. Für die Regatten in Neubäu besteht nach wie vor die Möglichkeit des Zusehens oder Mitmachens.

 

Bild 1: Von links: Dritte bei der Klasse der Conger, Axel und Margot Weeting (SLRV), Bayerwaldpokalsieger bei den Conger, Peter Hösl (HSSCR) und Bastian Strauch (YCN), Vize bei der Klasse der Laser, Felix Schäffer (SCNS), Bayerwaldpokalsieger Laser, Michi Lösch (SCNS), Laser Dritter Peter Gietl (SCNS), Conger Vize Dietmar und Rainer Will (SCNS), Regattaleiter Wolfgang Gommel und SCNS-Präsident Gerald Schäffer.

 

Bild 2: Die gesamte „Congerfamilie“ bei der Bayerwaldpokalregatta bei den Neubäuer Seglern.

 

Bild 3: Conger in voller Fahrt bei der Bayerwaldpokalregatta auf dem Neubäuer See.

 

Bild 4: Keinen Meter hergeschenkt, haben die Laser-Segler bei der Bayerwaldpokalregatta in Neubäu am See.

 

Bild 5: Conger auf der Kreuz bei Windstärke um die drei Beaufort beim Bayerwaldpokal am Neubäuer See.

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3. Offene Bayerische Meisterschaft im Flying Dutchman.

Gnadenloser Wettergott bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im FD

Fünf Nationen, Österreich, Großbritannien, Polen, Schweiz und Deutschland, waren bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman gemeldet. Der Seglerclub Neubäu (SCNS) war als Ausrichter der Meisterschaft auf dem Steinberger See stolz und froh, dass soviele Nationen als Teilnehmer gemeldet waren. Vorbereitung und Organisation standen natürlich bei den Neubäuer Segler(Innen) in den letzten Monaten im Vordergrund der Vereinsarbeit, galt es doch u.A. auch die Motorboote und einiges an Inventar von Neubäu nach Steinberg zu transportieren.

Natürlich hätte der SCNS dieses große Event gerne in Neubäu durchgeführt, doch dafür ist der See leider zu klein und seicht. Tage zuvor galt der Blick der Organisatoren um Präsident Gerald Schäffer und Vize Rudi Weinzierl, der die Regattaleitung inne hatte, den Wettervorhersagen für das Wochenende. Doch die verhießen nichts Gutes, was noch Konsequenzen hatte. Bevor es offiziell am Samstagvormittag los gehen sollte, trafen die meisten Boote im Verlauf des Freitag an der Segelschule Steinberg ein und wurden von den Neubäuer Seglern in die örtlichen Gegebenheiten eingewiesen. Segelschulleiter Christian Gradl ließ es sich am Abend nicht nehmen mit seinen Freunden vor allem Seemannslieder zum Besten zu geben und erfreute somit die große Seglerschar. Am Samstag um 11 Uhr begrüßte Präsident Gerald Schäffer 32 Flying Dutchman Teams und wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg sowie Mast- und Schotbruch. Regattaleiter Rudi Weinzierl wies die Crews im Rahmen der Steuermannsbesprechung ein und hoffte in absehbarer Zeit mit der ersten Wettfahrtbeginnen zu können. Aber der Wettergott war an diesem Wochenende kein Neubäuer und kein Flying Dutchmananhänger und hatte mit den Segler(Innen) kein Einsehen.

Nach brütender Hitze suchte starker Regen und Hagel die Veranstaltung heim. Um 16 Uhr 50 liefen die Boote dann doch aus, aber der Wind blieb nicht beständig und Rudi Weinzierl beendte das Drama und schickte die Boote wieder an Lande. Trotz dieses Antisegler-Wetters ließen sich die Teams die Laune nicht verderben und man kam an der Segelschule zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Präsident Schäffer hieß nochmal alle im Namen des SCNS und der Segelschule Steinberg herzlich willkommen, stellte den Verein kurz vor und übergab an Christian Gradl zum Dank für die hervorragende Zusammenarbeit die erste Vereinstasse des SCNS.

Danach übernahm die Band Ol Rebel den musikalischen Part und heizte den Teams mit Southern Rock kräftig ein. Reger Erfahrungsaustausch und viele Gespräche unter den verschiedenen Nationen rundeten den schönen Abend ab. Ab Sonntagmorgen 9 Uhr galt für alle Teilnehmer Startbereitschaft für die erste Wettfahrt. Doch es sollte an diesem Wochenende einfach nicht sein. Um 12 Uhr 30 war Ende der Startbereitschaft und es konnte aufgrund des fehlenden Windes keine Wettfahrt durchgeführt werden. Um 13 Uhr 30 kamen alle Teilnehmer zur Schlussbesprechung zusammen. Präsident Schäffer nutzte die Gelegenheit, um sich beim Leiter der Segelschule Steinberg, Christian Gradl mit seiner Servicecrew und der Wasserwacht Steinberg für ihr jeweils vorbildliches Engagement herzlich zu bedanken. Sein weiterer Dank galt vor allem auch Regattaleiter Rudi Weinzierl mit dem gesamten SCNS-Team, die alle hervorragende Arbeit geleistet hatten. Da man zwar keine Siegerehrung durchführen konnte, aber trotzdem natürlich Preise vorbereitet hatte, verloste Schäffer Brotzeiten, Gläser und Erinnerungsbrotzeitbretter, was bei den Teilnehmern äußerst positiv aufgenommen wurde.

Vizeweltmeister und FD-Klassenobmann der Klassenvereinigung für Bayern Hans Peter Schwarz ließ es sich nicht nehmen, sich beim SCNS für die perfekte vorbildliche Vorbereitung und Organisation, den riesigen Aufwand sowie die damit verbundenen Mühen zu bedanken und auf die nächste Offene Bayerische Meisterschaft 2019 am Walchensee hinzuweisen, mit der Hoffnung auf besseres Wetter. Alle Segler hätten sich sehr wohl gefühlt und schätzen die Gastfreundschaft der Neubäuer Segler(Innen). Schäffer bedankte sich bei ihm und verabschiedete sich mit dem Team des SCNS von den Teilnehmern und wünschte vor allem den weit angereisten eine gute Heimfahrt. Der SCNS hat seine Feuertaufe bestanden, für das schlechte Wetter konnte keiner etwas.

Bild 1: Trotz fehlenden Windes ließen sich die Teilnehmer an der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman bei den Neubäuer Seglern am Steinberger See nicht die gute Laune vermiesen. Das grosse Gruppenfoto sagt alles.

 

Bild 2: Gern wären die Boote ins Wasser gelassen worden, doch das Wetter machte einen Strich durch die 3. Offenen Bayerischen Meisterschaften im Flying Dutchman.

 

Bild 3: Es wäre angerichtet gewesen. Flying Dutchman in Wartestellung bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft bei den Neubäuer Segler am Steinberger See.

 

Bild 4: Drei von fünf Nationen bei der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman bei den Neubäuer Seglern am Steinberger See. Deutschland, Österreich und Großbritannien. Aufgrund des fehlenden Windes kamen die Boote leider nicht weit.

 

Bild 5: Wenn man aufgrund fehlenden Windes nicht Segeln kann, gibt es Alternativen. Man tauscht sich einfach aus, diskutiert und fachsimpelt. Einige Teilnehmer an der 3. Offenen Bayerischen Meisterschaft im Flying Dutchman an der Segelschule in Steinberg am See unter der Ausrichtung des SCNS.

 

Text: Gerald Schäffer

Bilder: Melanie Janesch

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Bayerwaldpokal im Flying Dutchman 2018

Generalprobe für die 3. Offene Bayerische Meisterschaft im Flying Dutchman beim Neubäuer Segler-Club

Offizieller Saisonstart, Bayerwaldpokalregatta im Flying Dutchman sowie das Abschlussessen mit Gästen anlässlich der letztjährigen 50-Jahrfeier waren am Wochenende bei den Neubäuer Seglern zum Auftakt der Saison angesagt.

Bild 1: Von links: Vize-Bayerwaldpokalsieger im Flying Dutchman Bernhard Schmits und Guntram Bucher, das Siegerduo Lucas Danninger und Lukas Gruberr, die Dritten Siegfried Ertl und Michael Schmits, dazwischen Regattaleitungsassistentin Doris Groß, Regattaleiter Rudi Weinzierl, Clubpräsident Gerald Schäffer.

 

Absolutes Highlight in dieser Saison wird die 3. Offene Bayerische Meisterschaft im Flying Dutchman sein, die der SCNS plant, organisiert und unter seiner Federführung durchführen wird. Dazu später mehr. Erster Höhepunkt beim Saisonstart war am Samstag der Startschuss zur Bayerwaldpokalregatta im Flying Dutchman. Präsident Gerald Schäffer konnte vor der Steuermannsbesprechung wieder viele Segler am Neubäuer See willkommen heißen. Regattaleiter Rudi Weinzierl, der auch Regattaleiter bei der Offenen Bayerischen Meisterschaft sein wird, wies mit Assistentin Doris Groß alle Segler bei der Steuermannsbesprechung ein und konnte die erste Wettfahrt um 13 Uhr starten. Zum Saisonauftakt zeigte sich das Wetter von seiner für Segler erfreulichen und wunderbaren Seite. Weiß-blauer Himmel und Wind in Stärke von 3-4 Beaufort ließen die Herzen der Teilnehmer höher schlagen. Auch den Gästen vom Segelclub Waldmünchen, unter der Führung von Präsident Jonas Brandl und dem Yachtclub Weiden, war die Freude über die äußeren Bedingungen vom Gesicht abzulesen. Von Anfang an entwickelte sich eine spannende Wettfahrt mit mehreren Führungswechseln. Um 13 Uhr 55 fuhr das letzte Boot über die Ziellinie. Durchgesetzt haben sich bei dieser Wettfahrt Steuermann Lukas Gruber, der für den Segelclub Waldmünchen an den Start ging mit Vorschoter Lucas Danninger vom SCNS. Um das perfekte Wetter ausnutzen zu können, gab Rudi Weinzierl um 14 Uhr 20 den Startschuss für die zweite Wettfahrt. Auch bei diesem Durchgang schenkte man sich nichts und Lukas Gruber mit Lucas Danninger sicherten sich wieder vor Bernhard Schmits und Guntram Bucher, beide SCNS, den ersten Platz. Nach einer kurzen Pause begann um 16 Uhr 20 die dritte Wettfahrt, bei der das Rettungsboot aufgrund einer Kenterung eingreifen musste. Andy Gruber sowie Bernhard Schmits sen. hatten die Lage aber sofort im Griff und es konnte schnell wieder weitergehen. Da Bernhard Schmits und Guntram Bucher ein Problem mit ihrem Vorsegel hatten, konnte sie den weiteren Sieg von Gruber und Danninger nicht mehr verhindern. Nach diesen anstrengenden Wettfahrten erfolgte der gesellschaftliche Teil an diesem Tag. Präsident Schäffer begrüßte zum Saisonauftakt nicht nur die Mitglieder des Vereins und deren Angehörige, sondern auch viele Nichtmitglieder, die im letzten Jahr bei der 50-Jahrfeier den Club tatkräftig unterstützt hatten. Nach einem kurzen Rückblick auf die Feierlichkeiten bedankte sich Schäffer im Besonderen bei den Neubäuer und Pentinger Gästen für die perfekte Unterstützung im letzten Jahr. „Ohne eure Hilfe wäre das Fest von der Vorbereitung und Durchführung bis Nachbereitung niemals so reibungslos abgelaufen. Herzlichen Dank und vergelt`s Gott dafür“, so Schäffer mit seinen Dankesworten. Auch beim Schirmherrn, Bürgermeister Franz Reichold, der sich am Abend zur Freude der Segler dazugesellte und dem Ehrenschirmherrn, SCNS-Urgestein Leo Linke, bedankte sich Schäffer für die ertragenen Mühen und die hervorragende Unterstützung bei der 50-Jahrfeier. Beide erhielten ein Erinnerungsfoto vom Präsidenten. Danach ging Schäffer auf das Highlight in dieser Saison ein. Von 09.-10. Juni findet unter der Federführung des SCNS die 3. Offene Bayerische Meisterschaft im Flying Dutchman statt. Für den Club ist das natürlich eine große Ehre, ein solches Event austragen zu dürfen. Letztes Jahr kam die Klassenvereinigung der Flying Dutchman auf den Verein zu, mit der Bitte um Prüfung, ob der SCNS diese Veranstaltung durchführen könnte. Die Neubäuer Segler stimmten natürlich zu, auch wenn es einen Wermutstropfen gibt. Da zu dieser Veranstaltung zwischen 40-50 Boote aus dem In- und Ausland erwartet werden, ist der Neubäuer See leider für dieses Event zu klein und man muss auf den Steinberger See ausweichen. Trotzdem freut man sich auf Seiten des SCNS diese Veranstaltung durchführen zu dürfen. Zum weiteren Ausblick 2018 gab Schäffer bekannt: 23-24.06.2018 Bayerwaldpokalregatta Laser und Conger (Ranglistenregatta), 30.06.2018 Traditionelle Teilnahme am Volksfesteinzug in Roding, 21.-22.07.2018 Vereinsmeisterschaft im Yardstickverfahren, im Weiteren Fortführung der Jugendarbeit, Spanferkelessen und traditionelle Seglerhocks. Nach diesem Ausblick erfreute man sich an hervorragendem Pfefferbraten mit Knödel und Soße vom Schiessl Toni und an der Musik von Heinz Forster und Claus Kreuzer, sowie Jonas Brandl und Christiane Lacher die wieder ihr großes Repertoir zum Besten gaben. Alle feierten zusammen und die Gespräche dauerten bis weit in die Nacht. Am Sonntag um 10 Uhr 35 startete dann die vierte und letzte Wettfahrt. Auch an diesem Tag meinte es der Wettergott sehr gut mit den Seglern. Blauer Himmel und Windstärken von 4 bis 5, in Böen 6 Beaufort, forderten den Seglern all ihr Können ab. Trotz eines Sieges von Bernhard Schmits und Benjamin Monse, war der Gesamtsieg nicht mehr zu holen. Peter Kreuzer und Franziska Blos, beide SCNS, kamen bei diesem Durchgang als zweite ins Ziel. Um 13 Uhr baten Schäffer und Weinzierl zur Siegerehrung. Präsident Schäffer dankte und beglückwünschte Rudi Weinzierl und Doris Groß für die Regattaleitung und somit für die gelungene Generalprobe für die Bayerische Meisterschaft, er dankte Wolfgang Gommel im Schiedsgericht, Andy Gruber und Bernd Schmits sen. für die Arbeit im Rettungsboot und Nora Kreuzer, Gitte Ergesi, Julia und Susanne Schäffer für den reibungslosen Ablauf in der Küche. Er beglückwünschte alle teilnehmenden Regattasegler und wünschte allen eine schöne und erfolgreiche Saison. Regattaleiter Rudi Weinzierl übernahm die Siegerehrung. Bayerwaldpokalregattasieger im Flying Dutchman wurden mit drei Wettkampfsiegen Lukas Gruber (SCW) und Lucas Danninger (SCNS) vor Bernhard Schmits und Guntram Bucher. Dritter wurden Michael Schmits (SCNS) und Siegfried Ertl, der für den Yachtclub Weiden an den Start ging. Weinzierl dankte allen Teilnehmern und helfenden Händen. Wieder ein erfolgreicher Saisonbeginn der Neubäuer Segler, die sich nun auf die 3. Offene Bayerische Meisterschaft im Juni freuen und dementsprechend vorbereiten. Für die in diesem Jahr wieder stattfindenden Segelevents auf dem Neubäuer See gilt wieder : Mitmachen oder Zuschauen erwünscht.

 

Bild 2: Ein Dankeschön an den Schirmherren und Ehrenschirmherren. Von links: Bürgermeister Franz Reichold, SCNS-Präsident Gerald Schäffer, SCNS-Urgestein Leo Linke.

Bild 3: Bilderbuchwetter und rasante Wettfahrten bei der Bayerwaldpokalregatta im Flying Dutchman bei den Neubäuer Segler.

Bild 4: Mit Spinaker-Segel geht es noch schneller. Flying Dutchmanregatta auf dem Neubäuer See.

Bild 5: Dreikampf bei der Bayerwaldpokalregatta im Flying Dutchman beim SCNS.

 

 

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